Ankunft in Chiang Mai

Nach dem Aufstehen in Bangkok folgte sogleich ein Schock, die geliebten Garküchen unserer Straße waren alle weg!
Erste Gerüchte besagten, dass wohl die Polizei da war und die Essensstände geschlossen hat. Eine mittelschwere Panik ergriff uns, wo sollten wir den jetzt lecker schmausen?!
Nach dem Frühstück die Erleichterung: Es war „Cleaning-Day“ und nach dem säubern werden die Garküchen wieder aufgebaut.
Der letzte Tag in Bangkok wurde dazu genutzt, uns mental auf die 9-12 Stunden lange Fahrt nach Chiang Mai vorzubereiten, zu der wir gegen 19 Uhr vom Hotel aus aufbrachen.

Die Busfahrt an sich war überraschend relaxed. Der Bussitz bot viel Platz und Beinfreiheit. Es war also durchaus möglich sich mehr oder weniger hinzulegen.

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Auch das Buspersonal war superfreundlich und achtete immer auf die Fahrgäste. Wenn wir etwas nicht verstanden klärten sie uns auch umgehend auf (einmal hupen heißt noch 5 Minuten bis Abfahrt). Nach einer Stunde und einer blutrünstigen Thai-Komödie wurden die Lichter gelöscht und man konnte schlafen.
Nach der Hälfte der Fahrt wurde eine Pause eingelegt und wir durften unsere erste thailändische Raststätte in Augenschein nehmen. Wir machten uns begeistert auf den Weg, um den Porzellanthron zu frequentieren, welcher sich als Loch im Boden entpuppte. Wir betitelten das Ganze passend mit „Kammer des Schreckens“. Jeder Insektenforscher (liebe Grüße an Sarah D. aus Z.) wäre in Begeisterungsstürme ausgebrochen! Ein Vielzahl an Ameisen, Spinnen und flugfähigen Tierchen fühlten sich dort sichtlich heimisch. Da die Klospülung aus einem Tümpel mit Eimerchen bestand, florierte die Moskitozucht prächtig.
Zehn Minuten später und genauso viele Insektenstiche später fuhren wir wieder weiter. Wir kamen nach acht Stunden überpünktlich und schlafend in Chiang Mai an.
Wir gingen direkt in das Guesthouse und legten uns noch ein bisschen aufs Ohr. Das Zimmer beschert uns seitdem einige Lachkrämpfe!
Lisa überlegt sich morgen früh die Toilette und das Duschen zu kombinieren, um sich anschließend beim Zähne putzen am Waschbecken auf dem Balkon zu sonnen. 😀 Das zugehörige Restaurant und die, mit gemütlichen Sitzgelegenheiten ausgestattete, Veranda sind wunderschön gestaltet. Bei einem ausgiebigen Frühstück planten wir unseren 14-tägigen Aufenthalt im Norden. 🙂

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Anschließend erkundeten wir die Umgebung unseres Hotels und bemerkten das Chiang Mai ein sehr gemütliches Flair versprüht.

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Morgen stehen einige Tempelbesichtigungen an. 🙂

Liebste grüße
eure glücklichen Mädels

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