Chiang Mai – Tag 3

Heute waren wir außerordentlich aktiv!
Um 7 Uhr sollten wir vor dem Hotel zu einer Tagesreise nach Chiang Rai abgeholt werden.
Wie von uns Deutschen zu erwarten, standen wir Schlag 7 Uhr bereit. Es kam ein Songthaew angefahren und lud uns ein. Der Fahrer versicherte, dass er uns zum eigentlichen Bus nach Chiang Rai bringt und lud uns in seinen Laderaum ein. Wir fuhren durch Chiang Mai und machten an einem weiteren Guesthouse halt. Wir erwarteten, dass weitere Tourteilnehmer abgeholt werden. Aber völlig unerwartet fragte er uns, ob wir dort ein Zimmer möchten. Wir antworteten gleichermaßen verwirrt und geschockt „No! No! No!“ und der Gute lachte. Eine kurze Strecke weiter und wir wurden wieder an unserem Hotel rausgeschmissen. Wir standen da wie begossene Pudel! Wir erinneren uns, es ist 7 Uhr morgens! Nach Absprache mit der Dame an der Rezeption stellte sich heraus, er hatte die falschen Gäste abgeholt!

Etwas verwirrt über dieses Ereignis, ergriff uns die Angst unseren tatsächlichen Abholdienst verpasst zu haben. 🙂
Das ist glücklicherweise nicht passiert und wir traten die Reise rechtzeitig an.
Den 1. Stopp legten wir an den heißen Quellen ein, welche nicht so spektakulär wie erwartet waren. Die nächste Station 1,5 Stunden Busfahrt später war am außerordentlich schönen Weißen Tempel:

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Anschließend fuhren wir zum goldenen Dreieck, welches die Grenzen zwischen Thailand, Laos und Myanmar betitelt. Wir schipperten mit einem Boot auf dem Mekong besagte Grenzen ab und setzten dann nach Laos über:

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Auf der Rückfahrt wurde noch ein kurzer Stopp bei dem Bergvolk „Karen Long Neck“ eingelegt, den berühmten, burmesischen Frauen mit den goldenen Ringen um den Hals. Diesem Besuch schlossen wir uns jedoch nicht an, da wir die Menschen nicht wie Affen im Zoo beobachten wollten. Wir warteten geduldig an einer kleinen Farm des Bergvolkes Ahka, an der eine Vielzahl von Ständen aufgebaut waren:

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Das eigentliche Dorf der Akha ist für Besucher nicht zugänglich.

550 km und 14 Stunden später, kamen wir ausgelaugt zum Guesthouse zurück. Alles in allem war es ein sehr schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken. Unser Guide war witziger Vogel, der immer einen lustigen Spruch parat hatte und uns zudem zum Opium-Konsum anregen wollte. Das goldene Dreieck ist bekannt für den Schlafmohn-Anbau. Das daraus gewonnene Opium soll wohl von herausragender Qualität sein.

Jetzt ruft das Bettchen, eure Mädels.

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