Von schweißtreibenden Wanderungen und entspannten Flügen

Hallo Kachelofen schürende Leser und solche, die es noch werden! 🙂

Wir sind jetzt zum dritten Mal wieder in Bangkok und das Guesthouse ist so etwas wie unser Zuhause in Thailand geworden.

Aber nochmal zurück nach Kambodscha! Da wir die meiste Zeit unterwegs waren, sind die Beiträge dazu etwas mager ausgefallen.

Am Tag nach unserer lustigen Bootsfahrt fuhren wir zum Tempel Angkor Wat, um uns diesen nochmals in Ruhe anzusehen. Der ganze Tempel erstreckt sich über ein riesiges Areal und ist das größte religiöse Bauwerk der Welt. Die Tempel befinden sich im Angkor Archaeological Park, dieser wiederum ist die größte Tempelstadt der Welt. Das Wüten der roten Khmer erkennt man dort an der Vielzahl von geköpften Buddhas.

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Im Anschluss daran machten wir uns an den 20 minütigen, steilen Aufstieg zum Phnom Bakheng, um den Sonnenuntergang anzusehen. Wir hatten Glück – keine Wolke überdeckte die sagenhafte Sicht:

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Der Tag wurde mit einer kleinen Partynacht mit Stefan und Erik abgeschossen, Felix und Stephan waren leider schon abgereist.

Am nächsten Tag schlossen wir uns den Beiden zu einer Tagestour, zum 50 km entfernten Banteay Srei, an. Ein beeindruckender rötlicher Tempel, der herrlich verziert ist.

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Auf dem Weg dorthin sah man das echte Kambodscha. Auf Stelzen gebaute Ein-Zimmer-Hütten säumten die Straße, von diesen waren viele gespendet worden. Doch trotz der Armut wirkten die Menschen zufrieden.

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Danach ging es zum Kbal Spean. Eine 1,5 km lange Tour durch den Dschungel führte bis dorthin (einfacher Weg). Der Weg ging über Stock und Stein und die Jungs hatten dies nicht erwähnt, so waren wir in Badelatschen unterwegs. 🙂 Zuvor wurde uns berichtet, dass sich abseits der Wege minenverseuchtes Gebiet befindet. Wir liefen oben angekommen noch ein kleines Stück weiter (auf einem schmalen Pfad am Fluss entlang) und sofort holte uns ein besorgter Einheimischer zurück. Der sehr nette Mann zeigte uns dann die Sehenswürdigkeiten dort oben und wollte dafür nicht einmal Geld. Uns wurde auch ein hübscher kleiner Wasserfall gezeigt und der Dschungel war unglaublich schön. Auch wenn die Wanderung bei einer Luftfeuchtigkeit um die 80 % sehr schweißtreibend war, hat es sich gelohnt.

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Kambodscha war bis jetzt das Highlight unserer Reise! Die Landschaft ist wunderschön, grün und üppig und überall sind kleine Teiche, in denen sich die Umgebung spiegelt. Das Wetter ist warm jedoch etwas schwüler, als wir es aus Thailand kannten (die Luftfeuchtigkeit ist extrem). Und als wäre das nicht schon toll genug sind die Menschen auch noch unglaublich freundlich und nett. Sie sind froh wenn sie arbeiten können und sind, im Gegensatz zu so manchen Vorurteilen, sehr fleißig. Außerdem sind sie sehr hilfsbereit und das ohne eine Gegenleistung zu erwarten:
Auf auf einer Tour fanden wir unseren Tuk-Tuk-Fahrer nicht mehr an dem ausgemachten Treffpunkt. Sofort erkundigten sich andere Tuk-Tuk-Fahrer ob sie helfen könnten. Wir dachten, sie wollen uns dazu überreden einen anderen Fahrer zu nehmen (wie in Thailand), als wir jedoch sagten unser Fahrer Mr. Siloh sei verschwunden, rannten sie über den ganzen Platz und riefen nach ihm, bis er wieder auftauchte!
Bis zum Ende unseres Lebens werden uns die Worte „only one Dollaaaa“, der kleinen, Waren verkaufenden kambodschanischen Mädchen, im Ohr bleiben und uns an dieses wundervolle Land erinnern. 🙂

Nach einem kurzen und entspannten Flug sind wir wieder in Thailand gelandet. Jetzt brechen in Bangkok ruhigere Tage an… bis wir dann nach Laos aufbrechen.

Liebe Grüße von den erholungsbedürftigen Mädels,
Lisa & Stefanie

2 thoughts on “Von schweißtreibenden Wanderungen und entspannten Flügen

  1. Hallo Ihr zwei Weltenbummler! Wir verschlingen Eure Berichte und hängen mit großen Augen an den phantastischen Bildern! Schön, dass Ihr einen so informativ an dem Abenteuer teilhaben lasst. Passt auf Euch auf!!!.. und PS: Wir lechzen nach INPUT, INPUT, INPUT 😀 Sandra

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