Hallo ihr Lieben,
heute hört ihr endlich wieder mal was von uns! Keine Sorge uns geht es gut, der Taifun wird uns in Kambodscha glücklicherweise nicht erreichen.
Am 8. November sind wir nach einer einstündigen Start- und direkt darauf folgenden Landephase wohlbehalten in Siem Reap gelandet.
Seit dieser Zeit teilten wir unser Zimmer mit einem weiteren Mitbewohner – dem grantigen Gecko Gunold. Zuerst waren wir fast Freunde, aber seine Vorstellungen von Hygiene störten uns. Dies konnten wir schweren Herzens ignorieren. Aber Gunold ist nachts auch noch überaus mitteilungsbedürftig, das begeistert uns gar nicht. Wir arrangieren uns jedoch seitdem wohl oder übel miteinander, denn er ist unheimlich anhänglich – eine nervige Eigenschaft.
Am Tag 1 nach der Ankunft fuhren wir selbstverständlich zu den Tempeln von Ankor Wat. Zusammen mit einem älteren Herren, welcher am Vorabend am Nebentisch im Restaurant saß und sich sogleich unserer Tour aufdrängte, ging es morgens los. Dieser jedoch jagte uns eine Heidenangst ein, als er auf der Spitze eines Tempels (nach mehreren sehr steilen Treppen) zusammenbrach!! Nach einer Stunde warten und bangen, konnten wir den Abstieg antreten. Ab jetzt fahren wir alleine, denn der Herr fortgeschrittenen Alters, schätzte seine Fitness einfach zu gut ein und konnte unsere Besorgnis in keinster Weise nachvollziehen. Den Rest des Tages erklommen wir die Tempel dann zu zweit. Seinen Vorschlag eine weitere Tour zusammen zumachen, lehnten wir aufgrund seines Gesundheitzustandes dankend aber mit schlechtem Gewissen ab. Besagten Ausflug ließen wir uns jedoch nicht vermiesen, denn die Tempel sind einfach zu schön.
Wie es der Zufall so wollte, waren zur gleichen Zeit weitere Gemeindemitglieder Zellingens vor Ort! Natürlich wollten wir uns mit ihnen treffen! Felix und Stephan hatten zwei weitere Jungs, Stefan und Erik, in ihrem Luxusresort (oder auch Bretterverschlag) kennengelernt – seit wir das gesehen haben, sind wir in unserem Hotel glücklich, danke Jungs! Am Samstag trafen wir die vier Jungs zum Abendessen.
Es war sehr, sehr lustig und wir verabredeten uns gleich für eine Tour zum größten See Südostasiens, dem Tonle Sap, am folgenden Tag.
Heute fuhren wir also zu einem der schwimmenden Dörfer des Sees. Der Tag fing schon spitze an, denn wir teilten uns zu sechst ein kleines Tuk-Tuk zur Bootsanlegestelle. Selbst die Asiaten staunten über unsere beengte Situation. 😀 Wir hatten dabei viel Grund zum lachen, vorallem wegen der abenteuerlichen Straße in Verbindung mit der Kuschel-Atmosphäre.
Weiter ging es per wasserfähigem Transportmittel über den See zum Dorf. Dabei hatten wir das wohl beste Boot von ganz Kambodscha! Wir waren eine der Hauptattraktionen auf dem ganzen See, denn unser Gefährt war mit einer Dachterasse ausgestattet. Auf dieser sonnten wir uns ausgiebig. Von so manche Jungs wurde sie auch als Sprungbrett in das warme Gewässer missbraucht. 🙂
An den Dörfern angekommen machten wir neben der Dorfbesichtigung eine Fahrt durch den Mangrovenwald. Der Blick, welcher sich uns bot war wunderschön!
Zurück in Siem Reap beendeten wir zusammen den Tag mit einem gemütlichen Abendessen und anschließendem Cocktail trinken. Deshalb ist es jetzt spät und wir machen uns auf den Weg ab in die Heia.
Mit einem breiten Lächeln verabschieden sich
Lisa & Stefanie










Wahnsinn Mädels! Ihr scheint so eine tolle Zeit zu haben <3 ich bekomme jedes Mal Fernweh und würde mich am liebsten zu euch schmuggeln 😀
Genießt die geile Zeit!! :-*
Ohh vielen lieben Dank! :-* War echt voll super in Kambodscha 🙂
Hättest dich bei Felix ins Gepäck schmuggeln müssen 😀